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Projekt

Das Projekt

Nordbayern hat eine geologische Besonderheit. Im tiefen Untergrund befindet sich eine geothermische Wärmeanomalie. Bislang ist jedoch weder die Ursache noch die genaue Ausdehnung der Anomalie bekannt.

Wir, das GeoZentrum Nordbayern der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersuchen im Rahmen eines Forschungsprojektes der Geothermie-Allianz Bayern den geologischen Aufbau des Untergrundes in Nordbayern. Mittels einer großangelegten 2D-Seismik-Kampagne wollen wir bis zu 6 Kilometer tief in den Untergrund „hineinhorchen“. Die Forschungsergebnisse sollen anschließend mit bereits vorhandenen Daten zu einem Untergrundmodell zusammengefügt werden.

Ziel des Projektes ist eine verbesserte Kenntnis von Struktur und Aufbau des Untergrundes im Bereich einer geothermischen Anomalie in Franken zu bekommen. Seit den 1970er Jahren ist durch Bohrungen bekannt, dass die Temperatur im Untergrund Nordbayerns stellenweise stärker ansteigt als nach dem regionalen Mittelwert zu erwarten wäre. Um herauszufinden, was die Ursache dieses hohen Wärmestroms ist, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, unter anderem eine 2D Seismik. Weitere Studien beschäftigen sich mit der Analyse vorhandener Bohrungen sowie von Aufschlussanalogen.

Der Lehrstuhl für Geologie am GeoZentrum Nordbayern der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) führt das Forschungsvorhaben durch. Das Forschungsprojekt wird durch die Geothermie-Allianz Bayern finanziert mit dem Ziel, die Nutzungsmöglichkeiten der tiefen Geothermie in Bayern zu erforschen. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Geothermie-Allianz Bayern. Mitglieder sind die Universitäten Erlangen-Nürnberg (FAU), München (TUM) und Bayreuth (UBT).

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